Nacht der Migrantenorganisationen


Laufzeit: 2015, 2016, 2017

8. Nacht der Migrantenorganisationen - Eine Nacht mit Freu(n)den am 30.09.2017

Am Nachmittag des 30.9.2017 ab 16 Uhr bis 24 Uhr fand unter dem Motto „Eine Nacht mit Freu(n)den“ die 8. Nacht der Migrantenorganisationen als Abschlussveranstaltung der diesjährigen interkulturellen Woche statt.

Sie wurde von in Halle ansässigen Migrantenorganisationen unter Koordination des Verbandes der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V., mit Unterstützung der Stadt Halle (Saale), dem Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale), dem House of Resources – Halle und samo.fa sowie des Hallianz Engagementfonds organisiert und durchgeführt.

Die Veranstaltung schaffte Gelegenheiten für Einwohner*innen, Zugezogene und Gäste, aber auch für Traditionsvereine und Unternehmen der Stadt Halle mit Migrant*innen und Geflüchteten zusammen zu kommen, in Austausch zu treten und einander kennenzulernen.

Um 16 Uhr standen am Hallmarkt/Salzgrafenstraße vier kostenlose Shuttlebusse bereit, um Interessierte zu vier ausgewählten Standorten zu befördern. Gerahmt von kulturellen Darbietungen und Aktivitäten konnten sich die Teilnehmer*innen hier über die vielfältigen Tätigkeiten und das Engagement der Migrantenorganisationen und ihren Beitrag für eine offene und tolerante Stadtgesellschaft informieren.

Ausgeklungen ist die 8. Nacht der Migrantenorganisationen mit der Abendveranstaltung um 21 Uhr mit Buffet, Tanz und Musik im Puschkinhaus in der Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle in der Innenstadt.

 
 
 
 

7. Nacht der Migrantenorganisationen – Eine Nacht des Kennenlernens am 01.10.2016

Die 7. Nacht der Migrantenorganisationen wurde von den Mitgliedern der einzelnen Migrantenorganisationen unter Koordination vom Verband der Migrantenorganisationen Halle (Saale) e.V. mit Unterstützung der Stadt Halle (Saale) , dem Ausländerbeirat der Stadt Halle (Saale) und des Engagementfonds Hallianz organisiert und durchgeführt. Sie bot die Gelegenheit für Bürger*innen, Zugezogene und Gäste der Stadt Halle mit Migrant*innen und Geflüchteten zusammenzukommen, in Austausch zu treten und sich kennenzulernen. Die Nacht der Migrantenorganisationen fand am 01.10.2016 als Abschlussveranstaltung der Interkulturellen Woche statt.

Den Auftakt machte dieses Jahr die Armenische Gemeinde. Dann wurden mit Shuttlebussen die verschiedenen Standorte angefahren. Hier stellten sich weitere teilnehmende Migrantenorganisationen und -initiativen vor und gewährten Einblicke in ihre Herkunftskultur und aktuelle Arbeit in Halle. Den Ausklang fand die 7. Nacht der Migrantenorganisationen mit einem Buffet, Tanz und Musik beim Deutsch-Vietnamesischen Kulturkreis.

Der Ablaufplan:

16:00 Uhr: Abfahrt der Busse vom Hallmarkt/Salzgrafenstraße zur Armenischen Gemeinde

16:45 Uhr: Auftaktveranstaltung in der Armenischen Gemeinde Sachsen-Anhalt e.V., Alfred-Reinhardt-Straße 8, 06132 Halle

18:00 Uhr Förderverein der Deutschen aus Russland Sachsen-Anhalt e. V., Christ Embassy, Arabische Oase, Am Treff 1, 06124 Halle

19:00 Uhr Slawia Kulturzentrum e. V., Wostock e.V, Deutsch-Mongolischer Verein Gobi e.V, Am Niedersachsenplatz 5, 06126 Halle

20:00 Uhr Islamisches Kulturcenter Halle (Saale) e. V., Am Meeresbrunnen 3, 06122 Halle

21:00 Uhr Abschlussveranstaltung beim Deutsch-Vietnamesischen Kulturkreis Sachsen-Anhalt e.V., mit Buffet, Musik und Tanz, Große Steinstraße 13, 06108 Halle

 
 
 
 

6. Nacht der Migrantenorganisationen – Eine Nacht der Vielfalt am 03.10.2015

Menschen aus 143 verschiedenen Nationen leben in Halle (Saale), knapp 14.000 Personen. Sich in Deutschland integrieren, aber auch kulturelle Besonderheiten bewahren, genau darum kümmern sich diverse Vereine. Einige von ihnen konnten am Samstagabend unter dem Motto „Eine Nacht der Vielfalt“ bei der mittlerweile 6. Nacht der Migrantenorganisationen kennengelernt werden. Mehr als 200 Menschen nutzten die drei Busshuttles, die die Interessierten zu verschiedenen Standorten von Migrantenorganisationen brachten.

Der Auftakt war „Am Treff“ in Halle-Neustadt. Hier hat die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland und der Förderverein der Deutschen aus Russland ihren Sitz. Etwa 70 Spätaussiedler-Familien sind hier organisiert. Das große Interesse der gut 200 Gäste überraschte. Zur Begrüßung wurden traditionelle russische Lieder in traditioneller russischer Tracht aufgeführt, Außerdem gab es zum Probieren Pelmeni ukrainischer Art, mit Fleisch gefüllte Teigtaschen. Der Indiaclub Halle zeigte indische Tänze.

Am Niedersachsenplatz in Halle-Neustadt gibt es das Slawia-Kulturzentrum. Dort servierten die Vereinsmitglieder unter anderem selbstgebackenen Kuchen. Der Deutsch-Mongolische Verein „Gobi“ präsentierte auf der Wiese davor mongolisches Bogenschießen. Auch der SV Wostok ist hat hier sein Domizil. Etwa 100 Mitglieder aus 13 Nationen hat der Sportverein, der in Volleyball, Tischtennis und Präventionssport aktiv ist, außerdem das Projekt „Fit in Sport und Sprache“ durchführt.

Viel diskutiert wird über den Islam. Da wird im Internet die Angst vor möglichen Moscheen in Halle geschürt. Dabei gibt es diese schon längst. Seit 2007 hat das islamische Kulturcenter Halle e.V. seinen Sitz am Meeresbrunnen in Halle-Neustadt, hat eine alte Postfiliale erworben und umgebaut. In den Räumlichkeiten finden die Gebete statt, außerdem Feste und der Religionsunterricht für die Kinder. Zur Nacht der Migrantenorganisationen standen auch hier die Türen für neugierige offen, zudem war Tag der offenen Moschee.

An der nächsten Station in der Pusteblume stellten sich die Arabische Oase und die Christ Embassy Halle vor. Die Arabische Oase bietet u.a. Unterstützung für Flüchtlinge und Asylsuchende durch die Sprachkenntnisse der Mitglieder. So werden Anträge und Bescheide überprüft. Doch auch kulturelle Programme werden organisiert. Die Christ Embassy ist eine Freikirche und hat ihre Anhänger insbesondere bei Flüchtlingen aus dem afrikanischen Raum. Die Kirche hat ihren Sitz in der Delitzscher Straße neben dem Post-Sportplatz, nutzte aber die Möglichkeit der Vorstellung in der Pusteblume.

Weiter ging es zur Armenischen Gemeinde in der Alfred-Reinhardt-Straße in Halle-Ammendorf. Dort hat die Armenische Kirche sogar eine eigene Kirche, die einzige in ganz Deutschland. 2009 wurde das von der katholischen Kirche aufgegebene Gotteshaus neu geweiht. Seit 2009 haben Sachsen-Anhalt und Armenien enge Kontakte. Hallesche Schulen haben auch bereits Schüleraustausche durchgeführt. Und seit diesem Jahr gibt es am Hansering auch einen Gedenkstein an die Opfer des Völkermords an den Armeniern.

Ihren Abschluss fand die Nacht der Migranten beim Deutsch-Vietnamesischen Kulturverein Sachsen-Anhalt. Der hat sich erst vor anderthalb Jahren gegründet und mittlerweile schon mehr hunderte Mitglieder.

Fazit: Die 6. Nacht der Migrantenorganisation war eine sehr gut angenommene und sehr gut gelungene Veranstaltung. Dazu haben vor allem die teilnehmenden Vereine und Initiativen beigetragen. Von den Besucher*innen gab es durchweg ein positives Feedback. Sie freuen sich schon auf die 7. Nacht der Migrantenorganisationen. Diese wird, unter Beachtung der steigenden Besucherzahlen und damit neuen Herausforderungen, wieder für den Herbst 2016 anvisiert.